Letterpress

Was ist Letterpress?

Letterpress ist das englische Wort für Buchdruck. Über fünf Jahrhunderte lang wurden Bücher, Zeitungen und Magazine ausschließlich mit diesem Druckverfahren produziert. Die Drucktechnik, die Johannes Gutenberg Mitte des 15. Jahrhunderts erfand, hat sich inzwischen weiterentwickelt. In den 1960er und 1970er Jahren wurde sie auf Grund der immer größer werdenden Auflagen vom Offsetdruck verdrängt, erlebt aber seit einigen Jahren für hochwertige und haptische Anwendungen eine große Renaissance.

Früher wurden die Buchstaben aus einzelnen Bleilettern aufwendig von Hand gesetzt. Heutzutage erleichtern speziell angefertigte Druckplatten pro Druckseite diesen Arbeitsschritt. Dadurch entstehen mehr Freiheit und Kreativität in der Gestaltung der Druckerzeugnisse. Letterpress ist ein Handwerk, das weltweit dank vieler begeisterter Letterpress-Spezialisten und den unverwüstlichen Buchdruckmaschinen aus dem letzten Jahrhundert weitergelebt und dabei immer weiter verbessert wird.

Wie funktioniert Letterpress?

Letterpress funktioniert im Grunde wie vor 570 Jahren. Der Buchdrucker fertigt nach individuellen Wünschen eine Druckform, genannt Klischee, an. Diese Klischees bestehen heutzutage aus Metall oder Polymer und zeigen das erhabene Druckbild. Anschließend drucken Hochdruckmaschinen gleichzeitig die Farbe auf und die charakteristische Tiefenprägung ins Papier. Letterpress-Papier benötigt ein gewisses Volumen, eine hohe Stabilität und hochwertige, lange Papierfasern. Ist das Papier zu dünn, reißt es durch den hohen Druck der Letterpress-Maschine. Sind die Papierfasern zu kurz, werden die Motive flach. Pro Druckdurchgang kann nur eine Farbe aufgetragen werden. Für mehrfarbige Drucke sind mehrere Druckdurchgänge nötig.

Typisch für den Letterpress-Print ist das Relief, die tiefe Prägung der Buchstaben und Designs, die Druckerzeugnisse zu einem sinnlichen Erlebnis macht. Letterpress sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auf dem richtigen Papier auch gut an.

Merkmale des Letterpress

Haptik und Optik: Die fühlbare Prägung und die edle Erscheinung machen Letterpress-Produkte besonders hochwertig.

Individuelle und exklusive Druckerzeugnisse: ideal für kleine, personalisierte Auflagen wie Einladungen, Briefpapier oder Visitenkarten.

Langlebigkeit: Die Prägung und hochwertigen Materialien sorgen für einen robusten Eindruck.

Welches Gmund Papier für Letterpress?

Der moderne Buchdruck wirkt durch die entstehende Tiefprägung.

Papiere ab 300 g/m² sind besonders interessant.

Der Druck wirkt handwerklich und natürlich.

Letterpress ist besonders umweltfreundlich, dies kann durch eine natürlich raue Papieroberfläche unterstrichen werden.

Kollektionsvorschlag: Gmund Bio Cycle, Gmund Heidi, Les Naturals

Finden Sie das passende Papier

Hinweis: es können alle Papiere ab 120 g/m² verwendet werden.

Gmund Cotton
Max White
110, 300, 450, 600 g/m²
Gmund Heidi
Faded Grey
330, 530 g/m²
Gmund Bio Cycle
Chlorophyll Blattgruen
300, 600 g/m²
Gmund Cotton
New Grey
110, 300, 600, 900 g/m²

Was gilt es grundsätzlich bei der Verarbeitung von Gmund Papieren zu beachten?

– Die Papieroberfläche kann je Anfertigung leicht variieren.
– Naturpapiere haben eine Ober- und Unterseite. Es wird empfohlen, die Papieroberseite als Vorderseite für das Druckobjekt zu verwenden.
– Bei Druck und Verarbeitung sind die Empfehlungen der Hersteller von Maschinen, Druckfarben, Klebstoffen, Kaschier- und Prägefolien etc. zu beachten. Für Schäden, die durch fehlerhafte Anwendungen entstehen, kann Gmund keine Haftung übernehmen.

Recyclebar
Gmund Papier entsteht aus Pflanzenfasern und kann bis zu 7-mal recycelt werden.
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