Produktion

Produktion
Production

Herstellung von Papier

Unsere Papiermaschinen -
das Herz der Gmunder Papierproduktion

Environment

Das harmonische Miteinander von Tradition und Innovation, von Mensch und Technik prägen die Papierproduktion in Gmund. Die Büttenpapierfabrik Gmund produziert Feinstpapier mit zwei Papiermaschinen, eine aus dem Jahr 1883 und eine aus dem Jahr 1980.

Die Alte ...

Die alte Papiermaschine aus dem Jahre 1883 ist nahezu im Originalzustand erhalten und damit die älteste noch produzierende Papiermaschine Europas. Mit einer Geschwindigkeit von 12 bis 48 m/min wird der Papierbrei verarbeitet. So können sich die Fasern langsam ineinander fügen und verfilzen. Das Papier erhält auf diese Weise fast handgeschöpften Charakter und eine große Festigkeit.

Als klassische Langsiebmaschine können auf ihr Papierbahnen von maximal 1,56 Meter Breite hergestellt werden, mit Flächengewichten von 90 bis max. 500 g/m².

... und die Neue

Die neue Papiermaschine ließ Ludwig Kohler im Jahr 1980 aufbauen – vor allem, um flexibler zu sein bei Formaten und Flächengewichten. Ausgestattet mit einem neuen Farb-Prozessleitsystem für Gewicht, Farbe und Feuchtigkeit und modernsten Steuerungstechnologien ist sie nach der Generalüberholung 2004 sowie der Installation eines neuartigen Vakuumstoffauflaufs 2007 eine der flexibelsten Feinstpapiermaschinen weltweit. Mit der neuen Maschine verfügt die Büttenpapierfabrik über eine beachtliche Produktionskapazität, die für neue Produkte und Vertriebskooperationen genutzt werden kann.

Menschen und Qualität

Wenn es um Qualitätskontrolle geht, vertraut man bei Gmund nicht nur auf die innovative Online-Fotooptiksensorik im hochmodernen Jagenberg-Querschneider, sondern zusätzlich auf die Hände und den geübten Blick besonders erfahrener Mitarbeiter. Sie haben über die Jahrzehnte ein unvergleichliches Feingefühl für unser Papier entwickelt, das keine Maschine ersetzen kann.

Ein weiterer Aspekt: Qualität aus Tradition. In Gmund ist man stolz auf eine der umfangreichsten Sammlungen von Prägekalandern. Sie bilden die handwerkliche Basis für die einzigartige Oberflächenvielfalt der Gmunder Papiere.

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